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„Tove“ – der Film

Wir lieben die Moomins! So besonders wie die Geschichten aus Moominvalley, ist auch die Lebensgeschichte der Schöpferin Tove Jansson. Sie ist eine junge Künstlerin, die sich mitten in einer Sinnkrise befindet, als sie 1945 in Helsinki die Moomins erschafft. Mit dem linken Politiker Atos führt sie eine offene Beziehung, ihr Herz gehört aber der aufregenden Theaterregisseurin Vivica. Toves Vater ist ein renommierter Bildhauer, der verächtlich auf ihre Arbeit blickt. Und auch sie würde lieber mit moderner Kunst Anerkennung finden. Es sind aber die nebenher gezeichneten Geschichten der Bewohner aus Moominvalley, die von einer Zeitung in Serie gedruckt werden und Tove in kurzer Zeit reich und berühmt machen. 

Die Regisseurin Zaida Bergroth erzählt in „Tove“ vom bewegten Leben der wohl bekanntesten Autorin und Zeichnerin Finnlands, deren bahnbrechendes Werk in 40 Sprachen übersetzt wurde und bereits Generationen von Kindern und Erwachsenen verzaubert hat und das bis heute tut.

Auch wenn es die Moomins waren, die sie berühmt gemacht haben, schrieb sie auch Romane für Erwachsene, war als politische Illustratorin und Karikaturistin aktiv und malte und schuf Skulpturen. Sie gilt als komplexe Künstlerin, kreative Pionierin und überzeugte Pazifistin, die mit den Geschlechterrollen ihrer Zeit brach und in Helsinki, Stockholm und Paris zuhause war. 

Der Film lässt uns Tove Jansson kennenlernen und erzählt über die Suche nach Identität, Liebe und Freiheit.

Als riesiger Publikumshit in finnischen Kinos, wurde der Film von Finnland für den Oscar ins Rennen geschickt und beim Finnischen Filmpreis Jussi in sieben Kategorien ausgezeichnet (u.a. als Bester Film, Beste Regie und Beste Hauptdarstellerin). Unser ganz besonderer Filmtipp für euch.

 

 

Wann und wo der Film zu sehen ist, erfahrt ihr hier: https://www.salzgeber.de/tove

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